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 der Institut für Humanistische und Systemische Therapie, Coaching und Weiterbildung, ifhst(at)web.de, Tel. 030 - 434 74 98

 

 

THERAPIEAUSBILDUNG

 

eine Integration von körperorientierter Gestalttherapie, Systemaufstellung,

Psychodrama 

 

 

Beginn der neuen Ausbildungsgruppe, Kennenlernseminar: 17./18. Februar 2018 in Berlin

 

NächsteTermine der laufenden Gruppe 2017 (drittes Ausbildungsjahr): 16./17. September, 14./15. Oktober, 18./19. November, 16./17. Dezember

Ort: Ernststraße 63, 13509 Berlin

Zeit: 10 Uhr bis 18 Uhr

Die neuesten Erkenntnisse der Traumatherapie und Neurobiologie vervollständigen die klassischen humanistischen Methoden der Gestalttherapie und des Psychodramas sowie der systemischen Therapie. In der Gestalt- und Traumatherapie geschieht Heilung in einem Umfeld von Wertschätzung, Sicherheit und Geborgenheit in der Begegnung mit uns selbst, unseren Gefühlen, Gedanken, Körperempfindungen und Ressourcen, anderen Menschen, unserer Umgebung und der Natur.

Kreativität und Spontanität – grundlegende Prinzipien des Psychodramas - ermutigen, das Leben authentisch, wahrhaftig und ganz im Moment zu leben. Systemaufstellungen lassen uns die Liebe erfahren, die alles mit einschließt, im Einklang mit der Kraft, die alles in Bewegung bringt. Im beruflichen Umfeld können Aufstellungen Zusammenhänge aufdecken, zu einer guten Ordnung führen, Konflikte lösen und helfen, klare Entscheidungen zu treffen.

 

Präsenz, Offenheit und wachsende Erfahrung ermöglichen, die Methoden integrativ und passend zum Thema der Klienten anzuwenden, sodass lösende und heilsame Prozesse in Gang gesetzt werden können.

 

Die Ausbildung ist sowohl für Einsteiger geeignet, als auch für Menschen, die bereits therapeutisch, pädagogisch oder als Coach tätig sind. Es geht gleichermaßen um die eigene persönliche Entwicklung wie um die Erweiterung der professionellen Kompetenzen.

Die Methoden können sehr gut in Einzel-, Paar- und Familientherapie, in psychologischer Beratung, Supervision und Coaching angewendet werden.

 

Auch Menschen, die den Kurs hauptsächlich für die Vertiefung eigener Themen nutzen möchten, sind herzlich eingeladen.

Die gesamte Ausbildung umfasst drei Jahre. Jedes Jahr kann einzeln belegt werden.

 

Umfang des ersten und zweiten Jahres jeweils

  • 12 Wochenendseminare à 16 Stunden

  • 6 Einzelsitzungen à 90 Minuten

  • 5 Peergroup-Treffen à 3 Stunden (Übungsgruppe ohne Teilnahme der Leitung)

 

Umfang des dritten Jahres

 

  • 10 Wochenendseminare à 16 Stunden

  • 6 Einzelsitzungen à 90 Minuten

  • 5 Peergroup-Treffen à 3 Stunden (Übungsgruppe ohne Teilnahme der Leitung)

 

Kosten pro Ausbildungsjahr: € 210,- pro Kurswochenende, € 70,- pro 90 Minuten Einzelsitzung,

€ 30,- Verwaltungskosten pro Jahr

 

 

Leitung:  Manuela Giese-Morschl

Themen der Ausbildung:

- Einführung in Methoden der Gestalttherapie, Systemaufstellung und des Psychodramas; "Liebe, die bindet und Liebe, die heilt"

- Bindungen und Beziehungen in Familie und Partnerschaft

- Anamnese, Anfangsinterview, Wahrnehmung, Bewusstheit, Gewahrsein, Körper- und Gefühlsfokussierung

- Systemaufstellungen, Ordnungen in der Herkunfts- und Gegenwartsfamilie, Haltung des Leiters

- Systemische Dynamiken in Familien und Partnerschaften, Systemische Lösungen, aufdeckende Sätze, Lösungssätze,

  Lösungsrituale

- Funktionen des Nervensystems, Flucht-und Kampfimpulse, Erstarrung, Regulation, Arbeit mit Ressourcen

- Kontaktzyklus und Kontaktstörungen, Widerstände, Übertragungen, Gegenüber-tragungen

 - Gestalttechniken  mit dem "leeren Stuhl" und mit Symbolen  

 - Arbeit mit dem "inneren Kind" und "dem/der inneren Jugendlichen"; "Das innere Gruselkabinett": Arbeit mit ungeliebten,

   verdrängten und projizierten Anteilen und Schatten; "Das innere Team"

 - innere, imaginative Gestaltarbeit

 - "Körperdialog", Reise durch den Körper (z.B. zu Organen, Verletzungen und Schmerzen), Symptomaufstellungen

 - Systemische Einzelarbeit mit Hilfe von Stühlen, Kissen, Spielfiguren, innerer Imagination

 - Die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter (früher traumatischer Hintergrund), Geburtssimulation, die Rückholung von

   in traumatischen Erlebnissen gebundener Seelenanteile  

- Partnerschaft, Sexualität und Kommunikation (Symbiose, Konfluenz, Grenzen)

- Entscheidungen treffen, 4-Positionen-Gestaltarbeit, Tetralemma-Aufstellungen

- Bewegungen der Seele und des Geistes, verdeckte Aufstellungen

- Arbeit mit Träumen 

- "Devil in Disguise - Angel in Disguise": Entdeckung, Ausdruck und Annahme unserer unterschiedlichen Anteile; Anti-Rollenspiel,

  Selbstausdruck mit Körper, Stimme, Bewegung, Malen, plastisches Gestalten 

- Trauma-Bearbeitung, der sichere Ort, Ressourcen, Grounding, Entspannungstechniken, Wahrnehmung

  der Körperempfindungen

- Berufsbezogene Aufstellungen, Organisationsaufstellungen, Supervisionsaufstellungen, Ordnungen des Helfens,

  Helfer-Klienten-Systeme, Gruppendynamiken

- Geld, Erfolg, Selbstwert

- Tod, Sterben, Neubeginn      

- Motivation, Zielfindung, Visionen

 

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"Humanistisch-Systemische Therapie" Fortgeschrittenenkurs

Leitung:  Manuela Giese-Morschl

Abschluss mit der Graduierung "Humanistisch-Systemischer Therapeut/in" (für Teilnehmer, die bereits einen unserer

zweijährigen Weiterbildungskurse absolviert haben und die Voraussetzungen für die Graduierung erfüllen)

Wer ohne Graduierung an dem Fortgeschrittenenkurs teilnehmen möchte, erhält eine Teilnahmebescheinigung.

Die Voraussetzungen für die Graduierung sind eigenständige Leitung von Einzelarbeiten, Anfertigung einer schriftlichen

Prozessanalyse einer Einzelarbeit und  Anfertigung einer schriftlichen Graduierungsarbeit.

 

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Wer hat Zugang zu unseren Weiterbildungen und für wen sind sie besonders
geeignet?

Der Zugang zu unseren Weiterbildungen ist nicht von bestimmten Berufen und akademischen Titeln abhängig.
Teilnehmen kann jeder Mensch ab dem 18.Lebensjahr, der motiviert, normal geistig und psychisch belastbar und zur
Bearbeitung eigener Themen in einer Gruppe bereit ist.

Unsere Weiterbildungen sind für Menschen geeignet,

- die bereits eine psychologische, psychotherapeutische, pädagogische oder seelsorgerische Ausbildung haben und sich in
humanistischen und systemischen Therapie- und Beratungsformen weiterbilden wollen (Psychologen, Psychotherapeuten, Seelsorger, Supervisoren, Coachs, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Erzieher, Lehrer, Heilpraktiker),

- die eine amtliche Zulassung für die Ausübung von Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz (HPG) haben oder diese
Zulassung anstreben, und die für ihre geplante Tätigkeit Handwerkszeug brauchen, um effektiv helfen und ein breites
Therapie- und Beratungsangebot machen zu können,

- die sich mit einer Beratungstätigkeit selbstständig machen wollen, oder die in einer Organisation als Berater arbeiten
wollen,

- die an persönlichem Wachstum interessiert sind und aus der Weiterbildung Nutzen für ihre privaten und beruflichen
Beziehungen, Tätigkeiten und Perspektiven ziehen wollen (z.B. berufliche Umorientierung, Stärkung eigener sozialer
Kompetenzen, Erlernen eines besseren Verständnisses für  psychologische Faktoren im privaten und beruflichen Umfeld).


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Hinweise zur Erlaubnis der Ausübung von Psychotherapie und zur Berufsbezeichnung

Die gesetzliche Mindestvoraussetzung, um in Deutschland psychotherapeutisch arbeiten zu dürfen, ist die amtliche
Überprüfung in heilkundlicher Psychotherapie (Heilpraktikergesetz - HPG). Diese Überprüfung besteht in Berlin aus einer
schriftlichen und mündlichen Prüfung, die je nach Wohnadresse entweder vom Gesundheitsamt Lichtenberg oder vom
Gesundheitsamt Tempelhof durchgeführt wird. Zur Prüfung zugelassen sind Personen ab dem 25.Lebensjahr, die
mindestens einen Hauptschulabschluss haben und ein Gesundheitszeugnis und ein polizieiliches Führungszeugnis
vorgelegt haben.

Mit der amtlichen Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG darf man sich "Heilpraktiker für
Psychotherapie", nicht aber "Psychotherapeut" nennen. Die Berufsbezeichnung "Psychotherapeut" ist durch das
Psychotherapeutengesetz gesetzlich geschützt. ("Psychotherapeut" dürfen sich nur Psychologen und Mediziner mit einer
zusätzlichen Ausbildung in Psychoanalyse, Tiefenpsychologie oder Verhaltenstherapie nennen).

Mit der Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG kann man nur privat oder über einige Privat- und
Zusatzkrankenversicherungen abrechnen.

Wer keine amtliche Erlaubnis zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG hat, kann Beratungen unter gesetzlich
nicht geschützten Berufsbezeichnungen wie "Lebensberater", "Psychologischer Berater" oder "Coach" anbieten. Er/Sie darf
aber nicht Psychotherapie anbieten und psychotherapeutisch behandeln.